Im letzten Teil ging es vor allem teils abstrakt und teils konkret um die Vorbereitung auf die Schwimmdistanz.

Auch hier noch einmal der Hinweis, dass ich leider bisher keinen Triathlon absolviert habe und die Ideen und Vorschläge hier aus der Zeit meiner Vorbereitung stammen und aus einem Austausch und daher eher theoretische Natur sind. Probiert aus, was für euch passt.

Die Atmung ist schon im normalen Schwimmbad eine Herausforderung. Was ich teils schon oft gesehen habe ist, dass einige nicht vollständig ausatmen und das Ausatmen beim Luftholen fortsetzen, um dann im zweiten Teil einzuatmen. Oder Unterwasser nicht genug ausatmen und dann mit Restluft wieder einatmen.
Eine Übung hierfür ist z.B. sich flach aufs Wasser zu legen und vollständig auszuatmen bis man auf dem Grund liegt. Ähnlich geht das mit dem Streckentauchen. Macht Tauchübungen aber bitte nicht ohne Aufsicht (Bademeister, Freund etc.), einfach zu eurer Sicherheit.
Es geht aber prinzipiell überall komplett auszuatmen und dann erst einzuatmen, wenns nicht mehr geht. Das kann nur komisch sein, wenn Menschen einem im Treppenhaus o.Ä. begegnen.

Beim Kraulen könntet ihr zum Beispiel die Zuganzahl je Atmung erhöhen.

Wenn ihr im Schwimmbad trainiert würde ich euch empfehlen immer den Strich direkt unter euch anzuschauen, dann liegt der Kopf richtig und wenn ihr die Lage im Gefühl habt, wird das beim Triathlon auch passen. Ich sage gerne, dass der Körper dem Kopf folgt: Sprich wenn man zu sehr „hinter“ sich schaut (schwimmt man etwas nach unten). Wenn man zu sehr nach vorne schaut, kann es sein, dass die Beine etwas absinken und mit dem Oberkörper mehr Widerstand erzeugt wird.

Ich bin auf fünf Möglichkeiten gekommen sich im Wasser bei einem Triathlon zu orientieren:
1. Ich mache einen Delfin Armzug
2. Ich unterbreche das Kraulen und mache einen Brustzug
3. Ich kraule und statt zur Seite atme ich einmal vorne ein
4. Ich orientiere mich an den anderen Sportlern
5. Ich habe das Glück mich an einer Leine oder Ähnlichem zu orientieren

zu 1. Das kostet euch vermutlich zu viel Kraft
zu 2. mit dem Übergang auf den Brustzug macht ihr quasi eine Vollbremsung
zu 3. ist wohl die gängige Art, hier werdet ihr auch Geschwindigkeit verlieren und euer Körper wird in der Verlängerung etwas absinken sprich der Widerstand wird größer
zu 4. Hier verlasst ihr euch auf einen anderen Sportler, müsstet aber euren Stil nicht verändern
zu 5. auch nur eingeschränkt möglich, außer ihr seid dicht dran und wenn die Strecke nicht nur gerade ist macht ihr vielleicht einen Umweg

Ich würde wahrscheinlich die Optionen 3-5 parat haben wollen, um mich situativ bestmöglichst anzupassen.

Um eine gute Übersicht zu haben lohnt sich denke ich grundsätzlich einen ungerader Armzug zu nutzen: Dreier oder Fünfer. So seht ihr was links und rechts von euch passiert. Wenn ihr zum Beispiel in einem Gewässer mit Wellengang unterwegs seid, kann man abwärts der Welle einatmen und vielleicht auch die sonst ungewohnte Seite nutzen.

Hier der Hinweis auf meinen Laufguide:
„Ups war das knapp“ und „Oje wo kam das Auto denn her?“ Ist euch nicht unbekannt? Wenn ihr euch sicherer beim Laufen durch die Stadt bewegen wollt und auch sonst, könnt ihr meinen kleinen Guide „Schatz, lauf vorsichtig“ für zwei Silbermünzen erwerben und mich auch damit unterstützen.

Viel Spaß beim ausprobieren!
Euer Frank

Faszination Triathlon mini Serie pt. 4 (Mo 15.12.25) Schwimmen: Atmung und Orientierung

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